
Leistungen

Energieeffiziente Wärmedämmung
Wir führen Wärmedämmverbundsysteme an Bestandsgebäuden und im Neubau aus, von der Einzelfassade bis zur Wohnanlage.
Systemaufbau
Ein WDVS besteht aus Klebemörtel, Dämmplatte, mechanischer Befestigung, Armierungsschicht mit eingebettetem Gewebe, Grundierung und Oberputz. Diese Schichten sind vom Hersteller aufeinander abgestimmt und bauaufsichtlich als System zugelassen.
Wir verarbeiten ausschließlich Komponenten desselben Systems. Das Kombinieren von Bauteilen verschiedener Hersteller schließen wir aus, weil damit die Systemzulassung und der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Hersteller entfallen.
Untergrundprüfung
Vor der Ausführung prüfen wir den Untergrund auf Tragfähigkeit, Ebenheit, Feuchte und Haftung. Bei Bestandsfassaden kommen Altanstriche, Putzablösungen und aufsteigende Feuchte hinzu. Aus diesem Befund ergibt sich, ob das System geklebt, gedübelt oder in Kombination befestigt wird und welcher Dämmstoff in Frage kommt.
Wir arbeiten mit Dämmplatten aus EPS, Mineralwolle und PUR. Mineralwolle kommt insbesondere dort zum Einsatz, wo Anforderungen an den Brandschutz bestehen, etwa bei Gebäuden ab bestimmten Höhen oder bei Brandriegeln. Welcher Dämmstoff und welche Dämmstoffdicke sinnvoll sind, richtet sich nach dem geforderten U-Wert, dem Untergrund und den Vorgaben des Auftraggebers.
Anschlüsse und Details
Die Ausführungsqualität eines WDVS entscheidet sich an den Anschlüssen, nicht in der Fläche. Fensterlaibungen und -brüstungen, Sockelbereich, Attika, Dachanschluss sowie Durchdringungen für Leitungen und Befestigungen erfordern jeweils eigene Detaillösungen mit Dichtbändern, Anschlussprofilen und Gewebeeckwinkeln.
Wärmebrücken und Feuchteschäden entstehen fast ausschließlich an diesen Punkten. Wir arbeiten sie nach den Detailvorgaben des Systemherstellers aus und dokumentieren die Ausführung.
Material
Wir verarbeiten ausschließlich Markenware, bei Wärmedämmverbundsystemen häufig Brillux. Steht ein bestimmtes System bereits im Leistungsverzeichnis, arbeiten wir nach dieser Vorgabe.
Fördermittel
Für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden bestehen Förderprogramme. Die Fassadendämmung fällt als Einzelmaßnahme unter die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über das BAFA abgewickelt wird. Bei einer Sanierung zum Effizienzhaus kommt stattdessen ein Kredit mit Tilgungszuschuss über die KfW in Betracht. Alternativ lassen sich energetische Maßnahmen am selbstgenutzten Wohneigentum steuerlich geltend machen.
Für die Antragstellung ist zu beachten:
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Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein.
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Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte muss eingebunden werden. Wir arbeiten mit Energieberatern zusammen und stellen den Kontakt her.
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Der ausführende Betrieb stellt die Fachunternehmererklärung aus.
Fördersätze und Bedingungen ändern sich regelmäßig. Verbindliche Auskunft geben das BAFA (bafa.de), die KfW (kfw.de) und die Energieeffizienz-Expertenliste (energie-effizienz-experten.de).

Spachteltechniken
Planen Sie eine Erneuerung Ihrer Innenwände und möchten eine außergewöhnliche Oberfläche?
Flächenspachtelung und Oberflächengüten
Die Oberflächengüte von Wand- und Deckenflächen wird in vier Qualitätsstufen beschrieben. Q1 umfasst die reine Verfüllung der Fugen, Q2 die Standardverspachtelung für übliche Beschichtungen und Tapeten, Q3 eine erweiterte Verspachtelung für glatte Beschichtungen, Q4 die vollflächige Spachtelung.
Q4 ist dort erforderlich, wo Flächen im Streiflicht liegen, etwa bei bodentiefen Fenstern, Wandflutern oder glänzenden Beschichtungen. Bei geringerer Oberflächengüte zeichnen sich unter diesen Lichtverhältnissen Fugen und Ansätze sichtbar ab. Die Stufe sollte vor Ausführungsbeginn festgelegt werden, weil sie den Materialeinsatz und die Ausführungszeit erheblich beeinflusst.
Dekorative Oberflächen
Wir führen fugenlose Spachtelbeläge aus, darunter zementäre und mineralische Systeme in Betonoptik sowie geglättete und polierte Kalkspachtel. Die Systeme unterscheiden sich in Schichtdicke, Abriebfestigkeit und Wasserbeständigkeit.
In Feuchträumen und auf stark beanspruchten Flächen sind versiegelte Systeme erforderlich. In Wohn- und Büroräumen sind auch offenporige Aufbauten möglich. Welches System in Frage kommt, hängt von der Beanspruchung, dem Untergrund und den Lichtverhältnissen ab.
Wir arbeiten in Wohn- und Büroräumen, Praxen, Kanzleien sowie Gastronomie- und Ladenflächen.

Innen- & Außenputz
Wir führen Neuputz, Sanierputz und die Ausbesserung schadhafter Putzflächen aus, innen wie außen.
Innenputz
Die Putzart richtet sich nach dem Untergrund und der Nutzung des Raums. Gipsputze auf Beton und Mauerwerk in trockenen Räumen, Kalkzementputze dort, wo Feuchtebelastung besteht oder ein mineralischer Aufbau gefordert ist.
Vor dem Auftrag prüfen wir Saugverhalten und Haftung des Untergrunds und setzen die entsprechende Grundierung oder Haftbrücke ein. Ohne diesen Schritt entstehen Haftungsprobleme und Rissbildung, die später durch jede Beschichtung sichtbar bleiben.
Wir übergeben die Flächen filzfertig oder geglättet, je nach vereinbarter Oberflächengüte.
Außenputz
Im Außenbereich verarbeiten wir Mineral-, Silikat- und Siliconharzputze. Die Wahl richtet sich nach Untergrund, Schlagregenbelastung und der geforderten Wasserdampfdurchlässigkeit.
Auch hier liegt der kritische Punkt bei den Anschlüssen: Sockelbereich, Fensterlaibungen und Übergänge zu anderen Bauteilen. Dort dringt Wasser ein, wenn Dichtbänder oder Anschlussprofile fehlen oder falsch gesetzt sind.
Sanierung im Bestand
Bei Altbaufassaden nehmen wir zunächst den Schadensumfang auf: Hohlstellen, Risse, Abplatzungen und deren Ursachen. Danach entscheidet sich, ob eine Ausbesserung ausreicht oder der Putz flächig abgetragen und neu aufgebaut werden muss. Eine Ausbesserung auf einem Untergrund, der die Ursache nicht behebt, führt regelmäßig zu Folgeschäden.

Trockenbau
Wir führen Ständerwände, abgehängte Decken, Vorwandinstallationen und den Ausbau von Dachgeschossen aus.
Ständerwände und Vorwandinstallationen
Metallständerwerk mit ein- oder beidseitiger Beplankung, je nach Anforderung ein- oder mehrlagig. Vorwandinstallationen nehmen Sanitär- und Heizungsleitungen sowie Spülkästen auf; die Traglasten für Wandelemente werden über Traversen und Verstärkungen im Ständerwerk eingeleitet.
Bei Dachgeschossen berücksichtigen wir die Anschlüsse an Sparren, Kehlbalken und Drempel sowie die dampfbremsende Ebene. Eine beschädigte oder nicht durchgängig verklebte Dampfbremse führt zu Feuchteschäden in der Dämmebene.
Schallschutz
Der Schalldämmwert einer Trockenbauwand ergibt sich aus Ständerabstand, Beplankungsart und -lagen, Hohlraumdämmung und der Entkopplung zu angrenzenden Bauteilen. Häufige Schwachstellen sind durchgehende Ständer bei Doppelständerwänden, ungedämmte Hohlräume und Schallnebenwege über Anschlussfugen, Steckdosen und Durchdringungen.
Wenn Anforderungen an den Schallschutz bestehen, etwa zwischen Wohneinheiten oder zu Aufenthaltsräumen, stimmen wir den Wandaufbau vorab darauf ab.
Brandschutz
Für Wände und Decken mit Feuerwiderstandsanforderung verarbeiten wir geprüfte Systemaufbauten. Maßgeblich sind Plattenart und Beplankungsdicke, Ständerabstand, Dämmstoff sowie die Ausbildung von Anschlüssen und Durchdringungen. Abweichungen vom geprüften Aufbau heben den Verwendbarkeitsnachweis auf, weshalb wir hier ausschließlich nach Herstellervorgabe arbeiten.
Oberfläche
Auf Wunsch übergeben wir die Flächen in der vereinbarten Oberflächengüte gespachtelt, sodass direkt beschichtet werden kann.
Leistungen außerhalb unserer Gewerke
Für Gewerke, die wir nicht selbst ausführen, arbeiten wir mit festen Nachunternehmern. Nach Absprache übernehmen wir dadurch auch Vorhaben, die mehrere Gewerke umfassen, und führen die Bauleitung dafür. Ansprechpartner für den Auftraggeber bleiben wir.




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